Unser Magazin erscheint vierteljährlich. Es gibt auch jeweils die Printausgabe.
"Hoffnung heißt, die Musik der Zukunft zu hören. Darum wollen wir mit möglichst vielen Krefeldern immer wieder hoffnungsfeste feiern, die diese Musik der Hoffnung in den Herzen entzünden sollen.
Wir brauchen eine tragende Hoffnung, die über diese Zeit hinausreicht."
Unser Leben braucht Hoffnung
Wir leben in unsicheren Zeiten. Viele Zeitgenossen bewegen die Fragen: „Worauf können wir uns verlassen?“ „Worauf können wir hoffen?“ „Was gibt uns Sicherheit?“
Wir haben erfahren, dass der Glaube an Jesus Christus eine echte tragende Hoffnung in unser Leben gebracht hat. Wenn die Bibel von Hoffnung spricht, dann meint sie immer, dass man sich ganz fest auf eine Zusage Gottes verlassen kann. Diese Hoffnung gibt Sicherheit, Energie und Mut zum Leben – auch in unsicheren Zeiten.
Referent: Markus Wäsch, Prediger, Autor und Bibelschullehrer
Unser Leben braucht klare Ziele
„Wenn man nicht weiß, welchen Hafen man ansteuert, ist kein Wind günstig“, schrieb schon der römische Philosoph Seneca. Viele Menschen haben den latenten Wunsch: „Alles soll so weiterlaufen wie bisher“. Vielleicht noch ein bisschen besser. Aber gerade die Zufriedenheit mit dem Jetzt verstellt uns den Blick für langfristige Lebensziele. Durch unsere Hoffnungsfeste hat eine ganze Reihe von Menschen entscheidende neue Ziele für die Zukunft gewonnen.
Auch Familien brauchen klare Ausrichtungen.
Referent: Alexander Springer
„Wir erleben eine Zeitenwende,“
hat unser Bundeskanzler Olaf Scholz gesagt. Recht hat er. Er dachte an den schrecklichen Krieg in der Ukraine und die Folgen für unsere Energieversorgung. Aber es gibt noch mehr: die gerade knapp überstandene Corona-Pandemie, die Inflation, den Klimawandel, die Austrittswelle aus den Kirchen…
Bei all diesen Herausforderungen müssen wir uns anpassen, verändern, ja geradezu eine persönliche Zeitenwende durchmachen. Aber woran können wir uns ausrichten, wenn alles im Wandel ist? Und wie könnte diese persönliche Zeitenwende aussehen?
Referent: Jeromin Maib
“Ich glaube nicht an Gott, weil es so viel Leid in der Welt gibt.”
In einer biblischen Erzählung kehrten zwei Jünger von Jesus nach seinem völlig unerwarteten Tod niedergeschlagen in Ihr Dorf zurück (Lukas 24,13-35). Wo war Gott, als das geschah? Warum hat Gott es nicht verhindert? In der Geschichte ging der auferstandene Jesus ein langes Stück Weg mit ihnen, ohne sich zu erkennen zu geben. Er erklärte ihnen den verborgenen Plan Gottes anhand der alten Schriften aus der Bibel. Als sie die dort detailliert beschriebene Idee Gottes verstanden, wurden ihr Zweifel zum innigen Glauben und ihre Traurigkeit zu großer Freude.
Ob wir die Welt auch besser verstehen, wenn wir uns mit den Texten der Bibel beschäftigen?
„Seit langer Zeit probiere ich alles aus, um Heilung für mein Leiden zu finden, aber bisher hat mir nichts geholfen.“
In der Bibel finden wir die Geschichte eines gelähmten Menschen (Lukas 5,17-26). Seinen Freunden war zu Ohren gekommen, dass ein Wanderprediger namens Jesus Menschen heilen konnte, bei denen die Ärzte aufgegeben hatten. In der Hoffnung auf Hilfe trugen sie ihren Freund zu einem Haus, in dem Jesus gerade von Gott erzählte. Da sie ihren Freund wegen der vielen Menschen nicht durch die Tür tragen konnten, hoben sie den Gelähmten kurzerhand auf das Dach, um ihn mitsamt der Trage direkt vor Jesus herunterzulassen. Jesus hat den Gelähmten dann tatsächlich geheilt! Er tat es, weil seine Freunde fest daran geglaubt haben, dass Jesus dazu imstande ist.Ob Jesus mich auch heilt, wenn ich daran glaube, dass er es kann?
Ob Jesus mich auch heilt, wenn ich daran glaube, dass er es kann?
„Ich würde gern wieder Zeit mit meinen Freunden und Verwandten verbringen, aber Sie meiden mich, weil ich sie immer wieder enttäuscht habe.“
Eine Geschichte in der Bibel berichtet von einer Frau, der es so erging (Johannes 4,4-30). Es war damals üblich, dass Frauen in der Kühle des Abends gemeinsam Wasser schöpften und in Ihre Häuser trugen. Zur Mittagszeit traf Jesus eine einzelne Frau beim Schöpfen des Wassers. Sie war in der Hitze des Tages zum Brunnen gekommen, weil sie der Ablehnung und der Geringschätzung der anderen Dorfbewohner entgehen wollte. Jesus, der geachtete Schriftgelehrte, wusste sofort, dass die Frau kein Ansehen in der Dorfgemeinschaft genoss. Obwohl Jesus sie zum ersten Mal traf, kannte er die vielen Fehler der einsamen Frau. Trotzdem begegnete er ihr mit Achtung und erklärte ihr, wie sie wieder glücklich werden konnte. Begeistert berichtete sie in Ihrem Dorf davon und gewann so wieder Achtung und Glaubwürdigkeit.
Ob ich mit Jesus mein Ansehen auch zurückgewinnen kann?
„Es gibt sicher mehr, als wir sehen können; aber ich traue mich nicht, an Gott zu glauben.“
Der sprichwörtlich gewordene „ungläubige Thomas“ beruht auf einer Erzählung der Bibel (Johannes 20,24-31). Thomas hat miterlebt, wie Jesus verurteilt wurde. Jeder in Jerusalem wusste, dass Jesus gestorben war. Wenige Tage danach berichteten seine Freunde glücklich davon, dass sie Jesus erneut persönlich begegnet sind. Der sachlich denkende, realistische Thomas glaubte Ihnen nicht. Er fragte nach Beweisen. Es verging eine Woche des Zweifelns, bis Jesus sich auch ihm persönlich zeigte. Thomas glaubte an die wissenschaftlich nicht zu erklärende Auferstehung erst, als er Jesu Wunden sehen und berühren durfte. Dann wies Jesus darauf hin, dass Thomas schon früher wieder glücklich gewesen wäre, wenn er seinem Herzen vertraut und seinen Freunden geglaubt hätte.
Ob ich auch glücklich werde, wenn ich mich auf die Erzählungen der Bibel einlasse?
„Ich denke schon, dass es Jesus wirklich gab, aber die Wunder in der Bibel glaube ich nicht.“
In einer biblischen Geschichte lebte eine einsame Frau aufgrund einer Krankheit schon seit vielen Jahren isoliert von der Gesellschaft in Quarantäne (Markus 5,24-34). Sie hatte erfahren, dass Jesus in der Nähe weilte. Es hieß von ihm, er hätte Menschen geheilt, bei denen die Ärzte machtlos waren. In ihrer Hoffnung auf Heilung ignorierte sie das Gebot ihrer Quarantäne und drängte sich trotz der Krankheit durch die Menschenmenge, um wenigstens das Gewand von Jesus zu berühren. Sie fühlte sofort, dass sie von ihrer Plage geheilt war. Jesus spürte, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war und wandte sich zu ihr um. Sie bekam Angst, weil sie ihn heimlich berührt und die Heilung erschlichen hatte. Doch sie erzählte ihm die ganze Wahrheit. Allein ihr Glaube hatte sie geheilt.
Ob ich auch Wunder erleben darf, wenn ich mutig auf Gott zugehe?
„Ich glaube, dass es Gott und das Paradies geben könnte, aber wegen meiner Taten lässt Gott mich bestimmt nicht hinein.“
In der Bibel finden wir die Geschichte von zwei zum Tode verurteilten Schwerverbrechern, die neben Jesus ans Kreuz geschlagen waren. Der eine verhöhnte Jesus noch im Angesicht des nahenden Todes. Im anderen reifte die Erkenntnis, dass es Gott wirklich geben könnte. Dass von Gott entschieden werden könnte, was nach seinem Ableben mit ihm geschieht. Ihm wurde bewusst, dass seine Taten unrecht waren, aber er konnte sie nicht mehr ungeschehen machen. Er nahm seine Strafe als gerecht an und bat Jesus an ihn zu denken, wenn er im Paradies angekommen sei. Jesus versicherte ihm, dass sie den Himmel beide erreichen würden.
Ob Gott auch mir meine schlimmen Taten vergibt, wenn ich ihn aufrichtig darum bitte?
„Ich wäre gern ein besserer Mensch, aber es gelingt mir nicht“
Zur Zeit der Bibel hatten Zöllner in Israel einen sehr schlechten Ruf, da sie ihre mächtige Position oft zur persönlichen Bereicherung ausnutzten. Ein reicher Oberzöllner namens Zachäus hatte von den guten Taten des Wanderpredigers Jesus gehört und wollte mehr über ihn erfahren. Als er durch seine Stadt zog, fragte der hoch verehrte Jesus den verachteten Zöllner, ob er in dessen Haus die Nacht verbringen dürfte. Zachäus freute sich sehr über die unerwartete Ehre, den angesehenen Jesus trotz seiner schlechten Taten beherbergen zu dürfen und willigte freudig ein. Die persönliche Begegnung mit Jesus hat den reichen Oberzöllner Zachäus so nachhaltig beeindruckt, dass er zu Unrecht genommenes Geld von sich aus zurückzahlte.
Ob ich mich auch zum Besseren ändern kann, wenn ich die Nähe zu Jesus suche?